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| Übersicht über Beta-Rezeptoren-Blocker: |
Wirkstoff: Atenolol, Handelsname z.B. Tenormin® 25, Tenormin® 50 und Tenormin® 100 Filmtabletten, sowie Tenormin® Injektionslösung
Wirkstoff Propanolol, Handelsname: Dociton® 10, Dociton® 40 und Dociton® 80 Filmtabletten, sowie Dociton ® 80 mg retard und Dociton ® 160 mg retard
Wirkstoff: Esmolol, Handesname: Breviblock. Brevibloc ist ein selektiver Blocker der adrenergen b1-Rezeptoren mit raschem Wirkungseintritt und kurzer Wirkungsdauer.
Ventrikuläre und supraventrikuläre Arrhythmien
Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) mit SAM bei Katzen
Moderate-schwere Subaortenstenose Hund
Die körpereigenen Substanzen, die an die ß1-Rezeptoren anbinden, sind das Adrenalin und das Noradrenalin. Die Aktivierung der ß1-Rezeptoren am Herzen bewirkt eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Herzmuskulatur und eine Steigerung der Herzfrequenz. Betarezeptorenblocker binden an die ß1-Rezeptoren und hemmen diese. Dadurch kommt es zu einer herabgesetzten Leistungsfähigkeit der Herzmuskulatur und einer Senkung der Herzfrequenz, wodurch in Folge der Blutdruck gesenkt wird. Es werden teilweise jedoch auch ß2-Rezeptoren anderer Organe gehemmt, wodurch unerwünschte Effekte ausgelöst werden.
Atenolol ist ein ß1-selektiver Rezeptorenblocker, frei von membranstabilisierenden Eigenschaften und sympathomimetischen Eigenwirkungen. Die Selektivitaet nimmt mit steigender Dosis ab.
Die Wirkungen von Atenolol lassen sich ableiten von seinem spezifischen Antagonismus zu adrenergen ß-Rezeptoren: z.B. negativ inotrope, chronotrope und dromotrope Wirkung am Herzen, Hemmung der Reninfreisetzung, antihypertensive Wirkung, Bronchokonstriktion (jedoch geringer als bei nichtselektiven ß-Rezeptorenblockern). Aufgrund des geringen Verteilungskoeffizienten besitzt Atenolol keine membranstabilisierende Wirkung.
Wirkung auf das Erregungsleitungssystem: Atenolol erhoeht die AV-Überleitungszeit, die Refraktaerzeit des Vorhofes und des Atrioventrikularknotens.
Gegenanzeigen für die Gabe von Betarezeptorenblockern sind eine fortgeschrittene Myokardinsuffizienz (DCM), da die Kontraktilität des Herzens durch eine Betarezeptorenblockade weiter herabgesetzt werden kann.
Weitere Gegenanzeigen: AV-Block 2. und 3. Grades, ein Sinusknotensyndrom und ein kardiogener Schock.
Bronchialerkrankungen, die mit einer Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur einhergehen, also beispielsweise Asthma bronchiale sind auch als Gegenanzeige anzusehen.
Vorsicht bei gleichzeitiger Anwendung von Antiarrhythmika, z.B. den Kalziumkanalblockern Verapamil und Diltiazem (extreme Reduktion der Kontraktilität des Myokards möglich).
Wirkstoff: Atenolol, Handelsname z.B. Tenormin® 25, Tenormin® 50 und Tenormin® 100 Filmtabletten, sowie Tenormin® Injektionslösung:
Dosierung Katze: 6,25-12,5 mg/Katze q12 Stunden
Dosierung Hund: 6,25-50 mg/Hund, je nach Größe des Hundes.
Wirkstoff Propanolol, Handelsname: Dociton® 10, Dociton® 40 und Dociton® 80 Filmtabletten, sowie Dociton ® 80 mg retard und Dociton ® 160 mg retard:
Vorhofflimmern Hund: 0,1-0,5 mg/kg alle 8 Stunden
Ventrikuläre oder supraventrikuläre Tachyarrhythmien: bis zu 2 mg/kg q8 Stunden
Wirkstoff: Esmolol, Handesname: Breviblock. Indikationen: akute supraventrikuläre Tachykardie
Dosierung: Initiale Ladungsdosis von 0,25-0,5 mg/kg IV als langsamer Bolus, dann Dauerinfustion mit 10-200 ug/kg/min
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