Herzversagen beim Yorki 15,5 Jahre

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franzi
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Herzversagen beim Yorki 15,5 Jahre

Beitragvon franzi » Sa Okt 04, 2008 8:32 pm

Unser kleiner Yorki ist sicherlich schon alt und macht uns seit Mai von Zeit zu Zeit gr0ße Sorgen. Vielleicht sollte ich vorrausschicken das er keine Schmerzen hat und sich immer wieder recht gut aufrappelt.
Im Mai stellte man bei ihm eine Nierenisuffienz fest.Er bekam ca 3 mal einen Tropf. Wir fütterten ab sofort Nierendiätfutter, was er und komischerweise auch eine zeitlang abnahm(heute nicht mehr). Also koche ich heute wieder für ihn. Er bekommt Reis mit Möhren und Brühe (ohne Salz), allerdings dazu eine teelöffelspitze Leberwurst, sonst würde sie es nicht fressen. Über das Futter bekommt er immer ein bischen -Ipakitine- gestreut. Zusätzlich bekommt er jeden 2.Tag Renes/ Viscum compl.PLV von uns gespritzt.
letzte Woche hatte sie dann eine sehr schlechte Nacht, war unruhig und wimmerte. Also sind wir früh gleich zum Tierarzt. Im Warteraum bekam sie dann in unserem Arm Herzstillstand. Es war sehr sehr schrecklich für uns. Naja jedenfalls kam sie von alleine wieder zu sich. Sie blieb für eine Nacht in der Klinik wo sie einen Tropf und Vetmidin erhielt. Seit dem geht es ihr so lala, schläft viel aber läuft ihre Gassirunden seit 2 Tagen wieder recht ordentlich.
Mir wurden auch Medikamente zur Entwässerung bei Verschlimmerung mitgegeben. Die brauchte sie aber noch nicht.
Mein großes Problem ist im Moment was ich ihr füttern soll. Ich weiß das sie wegen ihrer Niereninsuffiens keine zu hohen Proteinhaltige Nahrung bekommen soll. Ist das richtig was ich im Internet gelesen habe, dass sie Fette wie Butter und Olivenöl ins Futter bekommen soll? Ich weiß auch das die medikamente schädlich für die Nieren sind. Es ist ein ewiger Kreislauf. Was soll ich tun, wie kann ich der kleinen süßen Maus bloß noch ein bischen helfen.
Sie einzuschläfern finde ich im Moment noch nicht gerechtfertigt, da sie keine Schmerzen oder ähnliches hat.
Tu ich alles richtig machen, wer kann mir darauf eine Antwort geben, wäre sehr dankbar.

Danke im vorraus Birgit ???

vetimk
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Re: Herzversagen beim Yorki 15,5 Jahre

Beitragvon vetimk » Mo Okt 06, 2008 11:44 am

Hallo,
zunächst einmal sollte man feststellen, an welcher Erkrankung ihr Hund leidet. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Mitralinsuffizienz?
Abgesehen davon füttern wir keine speziellen Herzdiäten.
Gruß
Dr. M. Killich
Tierarzt Dr. Markus Killich&&Team der Abteilung f

franzi
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Re: Herzversagen beim Yorki 15,5 Jahre

Beitragvon franzi » Do Okt 09, 2008 5:55 pm

Naja , dass war ja nicht wirklich eine heffende Antwort.
Ich bin kein Arzt, sondern nur eine sehr besorgte Hundebesitzerin. Vielleicht habe ich mich auch in der ganzen Aufregung nicht deutlich genug ausgedrückt. Also nochmal kurz zum Thema: Sie hat eine Herzinsuffizienz, ein Lungenödem und eine Niereninsuffienz. Nun muß ich fürs Herz das o.g. Medikament Vetmedin geben. Da alle Medikamente (wegen Abbau in den Nieren) wiederum sehr schädlich sind, war meine Frage was kann ich dem Hund füttern, damit ich die Nieren etwas entlasten kann (nimmt mir kein Nierenfutter ab). Zur Zeit füttere ich Reis in Hähnchenbrühe mit Möhren, eine Messerpitze Margarine und einen Spritzer Olivenöl. Dazu gebe ich allerdings eine Teelöffelspitze Leberwurst und nur wegen der Leberwurst frißt sie diese sonst vegetarische Futter. Meine Frage: Was kann ich noch füttern und gibt es sonst noch etwas was ich tun kann (evtl. Vitamine, wenn ja welche und wo bekomme ich diese?).
Sie wiegt nur 1750g und darf auf keine Fall mehr abnehmen sagte mir die Tierärztin.
würde mich sehr feuen, wenn ich noch ein paar Tipps bekommen könnte.
Danke.

vetimk
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Re: Herzversagen beim Yorki 15,5 Jahre

Beitragvon vetimk » Fr Okt 10, 2008 8:01 am

Naja, eigentlich schon... Herzinsuffizienz ist keine Erkrankung sondern ein Symptom. Also muss die Erkrankung festgestellt werden, die zur Herzinsuffizienz führt. Wenn ihr Hund schon im Herzversagen ist - also eine Herzinsuffizienz zeigt - braucht er Entwässerungsmedikamente, da das Lungenödem sonst nicht mehr weggeht.
Von vegetarischem Futter sollten Sie absehen. Wenn Sie selbst kochen möchten, lassen Sie sich eine Rationsbestimmung an einm Futtermittelinstitut erstellen, da dies ziemlich kompliziert ist; aber nur so kann sichergestellt werden, dass ausreichend Mineralien und Vitamine im Futter vorhanden sind.
Wegen der Herzerkrankung gibt es wie schon gesagt nichts "fütterungstechnisches" zu beachten.
Dr. M. Killich
Tierarzt Dr. Markus Killich&&Team der Abteilung f


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