Herzinsuffizienz - Karsivan und Lanitop

Hier bieten wir momentan Hilfe bei Ihren kardiologischen Fällen an

Moderator: s.hertzsch

janko0510@hotmail.de
Beiträge: 1
Registriert: Di Jan 31, 2017 7:20 am

Herzinsuffizienz - Karsivan und Lanitop

Beitragvon janko0510@hotmail.de » Di Jan 31, 2017 8:18 am

Hallo,
ich habe ein 11,5 Jahre alten männlichen Shih Tzu. In Dezember zur Weihnachtszeit stellte ich fest, dass mein Hund kurzatmig ist. Ich fande, dass im neuen Jahr die Kurzatmigkeit besser geworden ist. Am Wochenende am 28 Januar stellte ich fest, dass es wieder mit der Atmung schlimmer geworden ist. Er hat in Ruhezustand ca. 45 Atemzüge pro Minute. Am 29.01. habe ich mich entschieden ärztlichen Rat einzuholen. Da ich mir sehr große Sorgen gemacht habe. Der Arzt hörte in ab und er meinte, dass eine Herzschwäche vorliegt aber die Lunge frei geblieben ist er hätte durch leichtes Röcheln Katar der oberen Atemwege (keine Ahnung was das bedeutet). Er hat nur die kurzatmigkeit. Kein Hecheln oder Schlappheit und kein Husten. Ich kann normal spazieren ohne das er stehen bleibt und eine Pause braucht.
Der Arzt verschrieb Lanitop 0,1mg 1-0-1 und Karsivan 50mg 1-0-1. Meine Frage ist ab wann müßte ein besserung der Atmung kommen.

s.hertzsch
Beiträge: 123
Registriert: So Aug 02, 2015 10:47 am

Re: Herzinsuffizienz - Karsivan und Lanitop

Beitragvon s.hertzsch » Do Feb 02, 2017 12:25 pm

Guten Tag,

Eine erhöhte Atemfrequenz bzw. Kurzatmigkeit kann die Folge verschiedenster Erkrankungen sein. Eine Herzerkrankung ist eine der möglichen Ursachen. Zur weiteren Abklärung dieser ist neben einer ausführlichen klinischen Untersuchung weiterführende Bildgebende Diagnostik in Form einer Echokardiographie und gegebenenfalls einem Röntgen des Brustkorbes notwendig. Viele ältere Hunde kleinerer Rassen haben ein Herzgeräusch aufgrund einer degenerativen Klappenerkrankung. Ob diese bereits therapiewürdig ist und im Einklang mit den klinischen Symptomen steht, kann nur anhand der bereits erwähnten weiterführenden bildgebenden Diagnostik bestimmt werden. Daher ergeht der Rat zur weiterführenden Abklärung der klinischen Symptome. Vor allem, weil auch andere Erkrankungen als das Herz die von Ihnen beschriebene Symptomatik hervorrufen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Hertzsch

Team Tierkardiologie
Medizinische Kleintierklinik
Ludwig-Maximilians-Universität München


Zurück zu „Fälle“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast